Das schreibt die Schwäbische Zeitung über uns

Verblüffend: Mitten in der Krise starten zwei junge Unternehmer mutig in die Selbständigkeit. „Wir sind optimistisch“, sagen Viktoria Bader und Felix Sach, die beide bei der Firma Dethleffs ihre Ausbildung gemacht haben. Nach einer Zeit in Berlin haben die zwei Anfang des Jahres die „Immobilienschmiede Allgäu“ in Wangen eröffnet.

Die gelernten Industriekaufleute bieten dort Dienstleistungen rund um den Verkauf von Häusern an. Zwar hat Viktoria Bader das Abitur am Isnyer Gymnasium gemacht, sich danach aber für eine praktische Ausbildung entschieden. „Ich wollte gleich was arbeiten – und hab das auch bis heute nicht bereut.“

Alles an alle vermittelt

Nach ihren Lehrjahren, in denen sie auch ihren Partner Felix Sach kennenlernte, zog es die junge Allgäuerin in die Millionenmetropole Berlin. Bei einem internationalen Immobilienunternehmen lernt sie mit Menschen aller Art umzugehen. „Ich hab‘ von der kleinen Wohnung bis zur denkmalgeschützten 10-Millionen-Villa am Wannsee alles an alle möglichen Leute vermittelt.“

Und das offensichtlich mit dem entsprechenden Talent. Schon nach kurzer Zeit betreute sie Kunden wie den Regisseur des Films „Fuck ju Göthe“ und die Schauspielerin Karoline Herfurth. So bunt und vielfältig das Leben in Berlin auch war: „Wir haben ziemlich schnell gemerkt, dass das auf Dauer nichts für uns ist.“

Zurück in die Heimat

Die Natur und die hohe Lebensqualität lockte das Paar zurück in die Heimat. Jetzt bieten sie ihr Wissen rund um den Immobilienverkauf hier in der Region an. Und das sei extrem spannend im Moment: „Die Pandemie bringt Bewegung in den Markt“, sagt Felix Sach, der Preise und Entwicklungen fest im Blick hat.

Konkret: Seit Beginn der Krise sind die Verkaufspreise der Häuser im Allgäu um rund 7,8 Prozent gestiegen. Die Gründe sind eigentlich logisch: „Der Platzbedarf hat sich bei den Menschen durch Homeoffice und Homeschooling deutlich verändert. Vielen fehlt jetzt schlicht ein Zimmer.“ Zwar sei die Nachfrage noch nicht ganz so groß wie in den Ballungsräumen – aber „auch hier suchen Menschen seit dem Lockdown Immobilien mit Balkon oder Garten.“

Professionelle Wertermittlung

Gute Nachrichten für alle Eigentümer, die jetzt verkaufen möchten, finden die Gründer, die bereits ein Mehrfamilienhaus in Wigratzbad in der Vermarktung haben. Für alle Interessenten bietet das junge Team eine kostenlose Erstbewertung der Immobilie auf ihrer Homepage an. „Einfach die Eckdaten in eine Maske eingeben, das Programm errechnet dann automatisch eine grobe Preisspanne.“ Eine richtige Bewertung ersetzte das natürlich nicht, sagt Felix Sach. Er und seine Partnerin empfehlen immer eine professionelle Besichtigung und den Einsatz von modernen Wertermittlungstools.

„Den optimalen Marktwert kann nur ein echter Profi ermitteln“, ist Viktoria Bader überzeugt. Dazu brauche es Erfahrung. Sind die Gründer dafür nicht noch etwas jung? „Ja – und sehr dynamisch“, sagt die 25-Jährige und lacht charmant. Ihre Sicherheit hat sie in Berlin erworben. „Der Markt dort ist wie ein Haifischbecken. Super knappes Angebot und eine riesige Nachfrage. Da musst du richtig fit sein, um Erfolg zu haben.“

Virtuelle Hausbesichtigung

Ihr Lieblingsinstrument in Zeiten von Corona: virtuelle Hausbesichtigungen. Mit 360-Grad-Rundgängen für Interessenten stoßen sie schon jetzt auf großes Interesse. „Im Moment arbeiten wir an der Präsentation eines landwirtschaftlichen Anwesens, am Verkauf einer Innenstadtwohnung am Bodensee und an der Bewertung eines renovierungsbedürftigen Einfamilienhauses.“ Die Kunden schätzen das frische und professionelle Auftreten der beiden. Und den Blick für das sogenannte „Wertoptimierungspotenzial.“

Genauer: „Manchmal muss man in ein Haus 1500 bis 2000 Euro für neue Fliesen investieren und kann so den Verkaufspreis um 20000 bis 30000 Euro steigern.“ Darauf kämen Eigentümer, deren Herz an der Immobilie hängt oft nicht. Außerdem stören in der Praxis starke Emotionen die objektive Preisermittlung. Erbfälle, Scheidung, Jobverlust: „Manchmal ist es hart für Menschen, ihr Haus überhaupt herzugeben. Da hängen Geschichten und Lebenskonzepte dran“, sagt Viktoria Bader, die diese Aufgabe spürbar gerne und mit Leidenschaft und Fingerspitzengefühl übernimmt.

„Wir freuen uns riesig auf die Zukunft“, sagt auch ihr Partner Felix Sach, der zufrieden in den selbst renovierten Büroräumen auf dem braunen Ledersofa sitzt. „Auch, wenn es sich gerade noch ohne Menschen in der Innenstadt etwas absurd anfühlt, sind wir doch überzeugt, dass wir uns richtig entschieden haben.“

Link zum Originalartikel: https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/isny_artikel,-zwei-junge-isnyer-gruenden-in-der-krise-_arid,11343418.html

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